Autoput Fahrtbericht Österreich - Ungarn - Jugoslawien - Mazedonien - Griechenland
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| Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. |
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From: hans schörg
To: webmaster@samothraki.com
Sent: Friday, July 30, 2004 4:06 PM
Subject: Autoputbericht
Fahre in 2 Wochen zum 3. mal von Österreich
über Ungarn und Jugoslawien nach Griechenland. die Fahrten im August 2002
und 2003 sind ziemlich gleich verlaufen. Die meisten Probleme waren
jeweils bei der Einreise von Österreich nach Ungarn und bei der Rückfahrt
von Serbien nach Ungarn. Grundlos endlose Wartezeiten verursacht durch Ungarn und überhebliche ungarische
Zöllner. Bei der Mautzahlung für
die ungarische Autobahn wurden keine Euromünzen angenommen, nur Scheine.
Wahrscheinlich sind die Angestellten zu faul, um die münzen zu
zählen. In Serbien und Mazedonien hat das überall ohne Probleme
funktioniert. Kurz vor Budapest steht fast immer eine Polizeikontrolle
die kräftig abkassiert. Natürlich in die eigene Tasche. Angeblich ist
der Polizist nicht echt. Auf den letzten 60 Kilometern vor der
serbischen Grenze gibt es noch immer keine Autobahn. Dafür steht die Höhe
der Autobahnmaut in keiner Relation zur Leistung. Kurz nach der Grenze
beginnt eine Autostraße die bis Belgrad führt, 3spurig. Falls
notwendig, benutzt man den Pannenstreifen zum fahren um entweder zu überholen
oder um den Gegenverkehr überholen zu lassen. Am Straßenrand Unmengen
von Kreuzen und kleinen Gedenkstätten. Daran kann man die Gefährlichkeit
der Straße von Subotica bis Belgrad erkennen. Angeblich ist dieses Jahr
die Autostraße schon ab der Grenze befahrbar. Weiters sind angeblich ca.
60 Autobahnkilometer von Novi Sad bis Belgrad fertig gestellt. Von
Subotica bis Belgrad Unmengen von Polizei und Radarkontrollen. Nach Belgrad bis
Leskovac Autobahn. Keine Polizei, fast durchgehend Tempo 160
bis 180 möglich. Teilweise sehr schlechte Straßenabschnitte, bin
mehrmals bei 160 km/h aufgesessen. Fast nur Türken unterwegs, Unmengen von Dreck neben den
Straßen. Fast alle Türken werfen
ihren Müll aus dem Auto, bei den Grenzen sogar neben den Zöllnern.
Ab Nis
fast keine Türken mehr, die Kopftücher in den Autos werden weniger. Von
Leskovac bis zur mazedonischen Grenze nur eine normale Straße. Viele
Kurven, überholen sehr schwer möglich. Einige Verrückte überholen
immer und überall, konnte gar nicht glauben, dass hier nichts
passiert. Grenzübergang nach Mazedonien 2002 ca. 5 Stunden Wartezeit,
weil wir am Samstag unterwegs waren. Bei der Grenze ein Desinfektionsbad
fürs Auto. 2003 waren wir am Donnerstag an der Grenze, Wartezeit ca. 15
Minuten. Angeblich sind die Wartezeiten von Freitag bis Sonntag hier
immer so lange. Durch Mazedonien abwechselnd Autobahn und
normale Straßen. 2004 könnte die Autobahn durchgehend fast fertig
sein. Autobahnen super Zustand, auf den Straßen kann man ohne weiteres
160 km/h und mehr fahren, wenig Kurven, breite Straßen, überholen fast
überall möglich. An der griechischen Grenze kaum Wartezeit, wenn der Zöllner
merkt, dass im Auto österreichische oder deutsche Touristen sind, werden
sie vor den türkischen Gastarbeitern abgefertigt. Danach Fahrt bis
Volos.
Fast durchgehend Autobahn. Mit 170 km/h bei Polizisten vorbei, Polizist
winkt freundlich und straft nicht. Ist mir ein paar mal aufgefallen. Die
Autobahn ist fast durchgehend fertig, außer durchs Tempital und bei
einer größeren Stadt, ich denke es war Larissa. 2002 war die Reisedauer von
Korneuburg bei Wien nach Volos 20 Stunden, 2003 war
die Dauer nur 16 Stunden. der Zeitunterschied war bedingt durch die lange
Wartezeit an der mazedonischen Grenze.
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