Autoput Fahrbericht Österreich - Slowenien - Kroatien Serbien - Mazedonien - GriechenlandHinfahrt 05.2004
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| Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden. Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
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Hinfahrt Mai 2004 DE - GR,
Wir
(meine Frau, unsere 3-jährige Tochter, der Hund und ich) waren unterwegs in
einem Mercedes PKW-Kombi XXL
(Ex-Krankenwagen mit 3 Schlafplätzen). Wir haben unterwegs im Auto
geschlafen und kein Hotel benötigt, daher habe ich auch keinerlei Daten über
Hotels.
Auf der Hinfahrt sind wir nachts noch bis Kroatien auf der Autobahn gefahren,
und haben dort auf der ersten Raststätte genächtigt. An der Raststätte
parkten auch zirka 25 Lastwagen sowie diverse Pkws. Von 01:00 Uhr bis 06:00
Uhr waren Raststätte und Tankstelle geschlossen, die komplette Rastanlage
war aber die ganze Nacht sehr gut ausgeleuchtet und machte einen sehr
sicheren Eindruck. Am nächsten Tag um 08:00 Uhr früh haben wir uns wieder
auf den Weg gemacht, und haben schon abends um 23:30 Uhr in Kavala Griechenland
am Strand genächtigt.
Rückfahrt Juni 2004 GR - DE
Auf der Rückfahrt sind wir erst um 19:00 Uhr aus Alexandroupolis
weggekommen. Wir sind dann noch bis nach Evzoni zur griechischen Grenze
gefahren. 500 m vor der Grenze ist eine BP-Tankstelle mit sehr großem Parkplatz,
wo wir uns um Mitternacht zum Schlafen legten. Die Tankstelle schloss auch
um Mitternacht ihre Pforten, öffnete aber Morgens um 06:00 Uhr wieder. Der Parkplatz
war auch ausgeleuchtet, und wir hatten zu keiner Zeit einen unsicheren Eindruck.
Am nächsten Tag um 07:30 Uhr Abfahrt in Richtung Germania. Gegen 21:00 Uhr
haben wir die österreichische Grenze erreicht, und sind dann noch bis zur Wiener
Neustadt gefahren, um bei Bekannten zu nächtigen.
An Autobahngebühren (PKW-Tarif) bezahlten wir folgendes (jeweils
einfache Fahrt):
| Österreich | BAB-Gebühr (Vignette) |
7,60 € |
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| Österreich | Tunnel (Passau - Graz) |
12,00 € |
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| Slowenien | BAB-Gebühr |
0,80 € |
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| Kroatien | BAB-Gebühr | 14,00 € | |
| Yugoslawien | BAB-Gebühr | 1350,- YUD | 20,00 € |
| Makedonien | BAB-Gebühr | 4,00 € | |
Die Dieselpreise im Mai: Deutschland:0,95 €, Österreich:0,88 €, Slowenien:???,
Kroatien:0,89 €, Yugoslawien:42 YUD
(0,60€), Makedonien: 0,65 €
In allen Ländern außer in Yugoslawien haben wir mit Euro bezahlt. In Yugoslawien haben wir direkt an der
Grenze mit einem Prozent Bearbeitungsgebühr jeweils 60 € gewechselt.
Dies war ausreichend, um den Dieseltank zu füllen, und um die Autobahngebühr
zu bezahlen.
Die Fahrstrecken in km und die Fahrzeit für die einzelnen Länder (bei
Fahrt über Passau und Graz):
| Land | Entfernung | Fahrzeit | Straßenbeschaffenheit |
| Österreich | zirka 300 km | zirka 3 Stunden | nur Autobahn |
| Slowenien | zirka 50 km | zirka 45 Minuten | 10km Autobahn und 40 km Landstraße |
| Kroatien | zirka 355 km | zirka 4,5 Stunden | 300 km Autobahn und 55 km Landstraße |
| Serbien | zirka 500 km | zirka 6 Stunden | 350 km Autobahn und 150 km Landstraße |
| Makedonien | zirka 170 km | zirka 2 Stunden | 85 km Autobahn und 85 km Landstraße |
| Gesamtjugoslawien | zirka 1075 km | zirka 13 Stunden | 745 km Autobahn und 330 km Landstraße |
Für Makedonien, Yugoslawien und Kroatien bleibt festzuhalten:
UNBEDINGT an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit halten, da
dauernd und überall Radarmessungen vorgenommen werden. Wir
hatten keine einzige Verkehrskontrolle durchzustehen und mussten auch keine
einzige Strafe bezahlen (wohl aber viele der Fahrzeuge, die uns überholt
hatten).
Die Grenzübertritte in die einzelnen Länder waren allesamt ohne lästige Fahrzeugkontrollen, nur
Pass- und Gesichtskontrollen sowie ohne größere Wartezeiten an den Grenzen, d.h. dass wir überall innerhalb von 20 min. die
Grenzformalitäten hinter uns hatten.
Alle Grenzer, auch die Jugos, waren unbeteiligt bis freundlich, aber nie
unfreundlich.
Für die Streckenplanung und für Reiseinformationen sei an dieser Stelle
der ADAC genannt, der sowohl die Spritpreise als auch die anderen Gebühren
ziemlich genau vorhersagte.
Für Sicherheitsinformationen bitte das Auswärtige Amt anklicken, und die
einzelnen Länder aufrufen. Wir sind wegen der Sicherheitswarnungen in
Yugoslawien und Makedonien nur tagsüber gefahren. Wir hatten aber niemals während der ganzen
Reise ein schlechtes bzw.
unsicheres Gefühl bezüglich unserer persönlichen Sicherheit.
(Außer auf der Fährfahrt Samothraki - Alex/poli mit der Arsinoi, nachdem
wir gehört bzw. selbst miterlebt hatten, was der neue Kapitän der Fähre
mit diesem Schiff schon alles angestellt hatte).
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