Autoput Fahrtbericht Österreich - Ungarn - Serbien - Mazedonien - Griechenland
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| Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden. Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
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Autor: Robert
Datum: 30.07.2004 21:16:02
Dieses Jahr haben wir es wieder probiert über den Autoput nach GR zu
fahren. Abfahrt war aus Wien am 9.Juli um 2.30 Uhr, Ankunft in Evzoni um
16.30 Uhr. Wir sind die Route über Wien- Budapest- Novisad- Belgrad- Skopje-
Evzoni gefahren und hatten keinerlei Probleme welcher Art auch immer. Die
Grenzaufenthalte betrugen maximal 15 Minuten, bei manchen Grenzen waren wir
das einzige Auto. Von Wien bis Kiskunfeleghasa (70 km vor der serbischen
Grenze) ist durchgehend Autobahn (Gebühr 1270 Forint oder 6 Euro). Korrekte
Grenzabfertigung auf allen Grenzen. Nach der serbischen Grenze beginnt eine
mautpflichtige Schnellstraße bis kurz vor Novisad, dann ein Stück
schlechte Straße, dann wieder mautpflichtige Schnellstraße bis Belgrad,
dann Mautautobahn bis nach Nis. Dann sehr kaputte Straße bis zur
mazedonischen Grenze. Mautgebühren 300, 790 und 180 Dinar (für 300 Dinar werden
6 Euro verlangt, in der Wechselstube erhält man für 50 Euro 3600 Dinar).
Gute Autobahntankstelle (OMV mit Vivamarkt und Sicherheitsdienst) 105 km
nach Belgrad. Es kann mit Kreditkarte, Euro und Dinar bezahlt werden. Ab
Kumanova gibt es wieder Mautautobahn 3 mal etwa 2 Euro, dann restaurierte
Schnellstraße bis zur griechischen Grenze. Auch in Mazedonien kann man mit
Euro bezahlen.
Achtung die grüne Karte wird bei der Ein und Ausreise kontrolliert, SCG und
MK muss eingetragen sein, YU gilt nicht!
Rückreise ab Chalkidike / Psakoudia am 29.Juli 6.30, Ankunft Wien 24 Uhr.
Der Grund für die längere Fahrzeit war der starke Frühverkehr in
Saloniki, Sperre der Autobahn bei Vranje wegen defekter Brücke (Umleitung
über Kosovogebiet), Regen von Belgrad bis Subotica, 45 Minuten
Grenzaufenthalt an der ungarischen wegen schikanöser Kontrolle seitens der
Ungarn (10 Auto 45 Minuten) und Abendessen in Ungarn.
Für Wohnwagen ist die Strecke wegen der defekten Straßenstücke und der
Umleitung über den Kosovo nicht zu empfehlen.
Die Verkehrsregeln in Serbien werden strengstens überwacht, hinter jedem
Busch wird kontrolliert und Übertretungen streng bestraft, in Mazedonien
scheint es kaum Polizeikontrollen zu geben.
Weitere Fragen werden gerne beantwortet.
Viele Grüße aus Wien
Robert
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