Autoput Fahrbericht Deutschland - Österreich - Slowenien - Kroatien - Sebien - Mazedonien - Griechenland und zurück

03.06.2005
02.07.2005

Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex - Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann wieder wie früher benutzt werden.

Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann.

Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst erstellen mit dem Michelin Routenplaner

Autoren: Irini und Peter Patlake
E-Mail an mich vom 21.07.2005

Hallo
Erst mal vielen Dank an Sie wo diese Seite ins Leben gerufen haben, und Alle die hier ihre schlechten und guten Erfahrungen mitgeteilt haben. Ihre Seite war mir sehr hilfreich, vor allem in drei Dingen:
1. Die Info, das man an der serbischen Grenze an den LKW´s links vorbei fahren soll, um an die Grenze zu kommen.
2. Die OMV Tankstelle 105 km hinter Belgrad ( Richtung Griechenland ) wo bewacht wird.
3. Das man in Serbien und vor allem in Mazedonien auf die Geschwindigkeit achten soll.

So und nun zu meiner Beschreibung der Fahrt.
Die Fahrt startet in Stuttgart und endet in Drama nach 1940 km

Wir starteten am Freitag den 03.06.2005 in Stuttgart um 17,30 Uhr. In der Nacht brachten wir Slowenien und Kroatien hinter uns. Tanken kann man an der Autobahn überall und habe alles mit Visa Karte gezahlt. Ca. 100 km vor den serbischen Grenze wurde das Auto noch mal voll getankt. Waren morgens um 6 Uhr an der serbischen Grenze. Haben die LKWs stehen sehen, links raus und dran vorbei bis zur Grenze. Nach 8 Minuten waren wir durch und steuerten das nächste Ziel an, die OMV Tankstelle 105 km hinter Belgrad. Die ist wirklich sehr zu empfehlen, sauber und freundlich. Die Autos werden sogar an der Zapfsäule bewacht. Nach einer kleinen Pause geht's weiter mit der richtigen Geschwindigkeit. Es steht sehr viel Polizei mit Radarpistolen am Straßenrand. Und immer im Schatten, dann sieht man sie erst ziemlich spät. Sonst keine besonderen Vorkommnisse bis zur Grenze. Die übliche Maut muss man halt zahlen, wie hier schon in einigen Beiträgen beschrieben. An der Mazedonischen Grenze angekommen dauert die Wartezeit 15 Minuten bis wir durch sind. Bei uns dauerte der Aufenthalt an der Grenze etwas länger, da meine Freundin die eine Griechin ist, ein Formular ausfüllen musste um registriert zu sein, aus unersichtlichen Gründen.
Es geht wieder weiter mit der richtigen Geschwindigkeit und hier ist noch mehr Polizei mit Radarpistolen unterwegs. Mich haben Einige überholt, wo ich später am Straßenrand in den Fängen der Polizei sah.
Um 17 Uhr überfuhren wir die griechische Grenze, ja wir habe es fast geschafft. 30 km nach der Grenze ist eine Tankstelle, da haben wir das Auto wieder aufgetankt. Von der OMV bis hierher sind es 430 km. Das schafft man sogar mit einem Benziner wie mein Auto. Um 20 Uhr liefen wir in Drama ein.

Am 02.07.2005 um 10 Uhr starten wir wieder Richtung Stuttgart. An der Tankstelle vor der griechischen Grenze wird noch mal voll getankt, dass es wieder bis an die Tankstelle 105 km vor Belgrad reicht. In Mazedonien merken wir schon, dass der Urlaubsverkehr Richtung Griechenland sehr zugenommen hat. Frankreich und Holland muss Ferien haben. An der Mazedonischen Grenze blieb die Wartezeit mit 10 Minuten sehr kurz. Die Maut in Mazedonien wird gemacht wie sie gerade Lust dazu haben, aber mit maximal 3 Euro an einer Mautstelle finde ich , das man so etwas leicht verkraften kann. In Serbien konzentriert sich die ganze Polizei auf den Urlauberstrom auf der Gegenfahrbahn. Die stehen direkt an der Mautstelle mit der Radarpistole weil da 500m vorher schon 60 km gefahren werden sollte. Und da werden natürlich die Autos massenweise herausgezogen. 
Wir schaffen es locker wieder zu unserer OMV Tankstelle 105 km vor Belgrad. Die Tankstelle auf der Gegenfahrbahn ist total überfüllt. Die Autos stehen bis auf die Autobahn raus. Das mit der Tankstelle hat sich wohl herumgesprochen. An der serbischen Grenze angekommen, warten wir 15 min bis wir durch sind. Auf der Gegenfahrbahn stauen sich die Autos auf ca. 15km. Durch Kroatien, Slowenien und Österreich gibt es keine besonderen Vorkommnisse.
Am Sonntag den 03.07.2005 um 6 Uhr morgens sind wir leider wieder daheim.

Fazit:
Haltet Euch in Serbien und Mazedonien an die ausgeschriebene Geschwindigkeit, und ihr kommt super durch. 
Man kann in Ex –Jugoslawien an den Tankstellen mit Visa zahlen. Dadurch erspart man sich das lästige umrechnen und feilschen an der Tankstelle. Die OMV Tankstelle hinter Belgrad ist sehr zu empfehlen.


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