Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
Autor: Peter Quabach per e-mail vom 10.10.2005
Bericht über unsere Reise mit dem Gespann nach Griechenland auf die Insel Thassos
Am 21.06.05 sind wir um 17:47 zu Hause in Lindlar gestartet. Wir sind noch bis zum Autohof Geiselwind auf der A3 340 km gefahren und haben dann übernachtet. Am nächsten Morgen sind wir um 7:00 bis zur ungarischen Grenze in Nickelsdorf weitergefahren und haben dort um 15:30 2 Stunden Pause gemacht. Anschließend sind wir dann durch Ungarn bis zur serbischen Grenze gefahren. Auf dem letzten Stück ca. 70 km in Ungarn gibt es keine Autobahn. Aber die Fahrt ist trotz Spurrinnen etc. auch für Gespanne kein Problem. Die Abfertigung an der Grenze lief problemlos. Auch das erste Stück in Serbien hat enge Straßen, ist aber für Gespanne auch fahrbar. Auf dem ersten Rastplatz in Serbien haben wir um 23:00 übernachtet und sind am nächsten Morgen um 8:00 weiter. Die ganze Fahrt durch Serbien und Mazedonien ist, wenn man sich strickt an die Geschwindigkeiten hält, kein Problem. Die Strassen sind überwiegend fertig und lassen sich gut fahren. In Mazedonien wurden wir von einer Polizeistreife am Ende einer Ausbaustrecke mit Geschwindigkeitsbegrenzung 50 km/h angehalten. Der Polizist sagte, wir seien 80 km gefahren und wollte nicht den Führerschein etc. sehen, sondern unsere Ausweise. Nach einem kurzen Gespräch auf deutsch über Fahrt und Reiseziel wünschte er uns eine gute Weiterfahrt. Am Abend um 22:30 erreichten wir den Fährhafen in Kavala. Leider war die letzte Fähre weg und wir mussten bis zum nächsten Morgen auf die erste Fähre warten. Der Übernachtungsplatz direkt im Hafen, mit Blick auf die Stadt und das Meer war aber super.
Unsere Fahrt zurück starteten wir am 19.07.05 um 17:00 vom Fährhafen in Prinos in Richtung Peramos. Den Hafen erreichten wir um 18:15 und sind noch bis Polikastro gefahren, wo wir um 21:15 an einer Raststätte übernachteten. Die Raststätte liegt neben der Autobahn. Man fährt in die Abfahrt Polikastro ab und hält sich dann links in Richtung Stadt. Die erste Tankstelle links ist eine gute Möglichkeit zum Übernachten und das Essen ist auch gut. Wir haben sogar kostenlos Strom für die Nacht bekommen. Am nächsten Morgen sind wir dann Richtung Grenze. Die Abfertigung lief zügig und ohne Probleme. Um 10:00 sind wir nach Serbien eingereist und um 17:00 haben wir die Grenze nach Ungarn passiert. Wieder alles ohne Probleme. In Ungarn haben wir übernachtet. Dies hätten wir gerne auf einem an der Strasse gelegenen Campingplatz getan, aber die waren alle geschlossen. Am nächsten morgen um 8:20 sind wir wieder ohne Probleme aus Ungarn Richtung Heimat ausgereist.
Fazit: Die Reise ist in beiden Richtungen für uns ohne Schwierigkeiten gelaufen. Wir würden dies wieder tun. Es werden von Jahr zu Jahr immer mehr Strassen fertig gestellt, sodass die Reise immer problemloser wird. Man sollte sich aber wie auch in anderen Berichten beschrieben an die Geschwindigkeit halten.
Für Fragen stehen meine Frau und ich gerne zur Verfügung.
Lena und Peter Quabach
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