Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn auch Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
Autor: B. Seuchter
per E-Mail vom 23.08.2005
Fahrt von Solingen über Wien nach Alt Panteleimonas mit Opel Astra Combi und VW Multivan.
Streckenverlauf : Solingen - Wien dort übernachtet- Ungarn - Serbien- Mazedonien- Griechenland
In Wien um 6.00 losgefahren in Panteleimonas um 24:00 angekommen.
Die Fahrt war ohne Problem zu bewältigen. Kein Stau auf der Strecke oder an der Grenze. Kein Stress mit der Polizei.
Sind in Mazedonien zu recht angehalten worden, wegen zu hoher Geschwindigkeit.
Statt 60 km/h 120 km/h gefahren. Konnten aber nach langer Diskussion ohne Strafe weiterfahren.
Hier die Tipps:
Grüne Versicherungskarte muss aktuell sein. Muss man eine Karte an der Grenze kaufen, wird es teuer.
Habe auf der Rückfahrt erlebt, dass bei einem Ehepaar die Karte nicht in Ordnung war.
Die Leute mussten unter Protest eine Versicherung kaufen, sonst hätten sie zurückfahren müssen.
An der Grenze zu Serbien Geld eintauschen. Wenn man mit Euro bezahlt ist es meistens teurer, weil alle verdienen wollen.
Wenn man für 2 mal tanken, 1 mal Essen , 1 Stange Zigaretten und die Maut 100,- €
umtauscht, kommt man gut mit hin.
Auf die Polizei achten. Man kann davon ausgehen, wo die Strecke Geschwindigkeitsbegrenzungen hat und dazu noch einspurig wird, steht die Polizei.
Wenn man mit Polizei oder Grenzbeamten zu tun hat, höflich bleiben. Auch wenn die rumzicken hat
es keinen Zweck sich mit ihnen anzulegen.
An der Grenze Serbien Mazedonien stehen nach der Grenze Bettler mit Rollstuhlfahrern oder Kinder,
darauf gefasst sein.
Nach der Ungarisch Serbischen Grenze ist auf serbischer Seite eine Tankstelle, hatte aber geschlossen.
5 km weiter ist eine Tankstelle, danach erst wieder in 70 km. Dort aber eine OMV sehr gut. Haben dort gut und günstig gegessen.
Bei Dunkelheit sehr aufpassen, da auf den Autobahnen auch Fahrradfahrer oder
Mofafahrer fahren. Hunde kommen einem entgegen oder Fußgänger. Fahrzeuge ohne Beleuchtung kommen auch vor.
Streckenverlauf Griechenland - Mazedonien - Serbien - Kroatien - Slowenien - Österreich - Deutschland
War starker Rückreiseverkehr mit langen Wartezeiten an den Grenzen.
Immer um die 2 Stunden, außer Kroatien - Slowenien und Slowenien -Österreich.
Die Maut war um 20,- € teurer als die andere Strecke. In Kroatien war an der vorletzten Mautstation 15,-
€ fällig und der Tauerntunnel 9,50 €
Habe insgesamt 70,- € Maut bezahlt und 207,- € an Sprit für 2200 km
Habe in Serbien Abend gegessen mit meinem Sohn für 15,- € im Motel DžEP,
80 km nach der mazedonisch - serbischen Grenze, kann man empfehlen. Man kann draußen
sitzen und das Auto beobachten.
Dauer der Fahrtzeit :
Abfahrt 19.08 11:30Uhr
Ankunft 20.08 22:00 Uhr mit 4 Stunden Schlafpause 2 Stunden Rast und etwa 8 Stunden Wartezeit an den Grenzen.
Schlussfazit:
Europa hört nach Slowenien auf. Wenn man alleine fährt sollte man besser mit der Fähre fahren. Auch wenn man zu den Hauptreisezeiten fährt oder mit kleinen Kindern ist dies zu empfehlen.
Mit 2 oder mehr Fahrzeugen ist es besser und sicherer. Falls ein Fahrzeug liegen bleibt kann man sich besser helfen, unbedingt Abschleppstange oder Seil mitnehmen.
Auch sollte man bedenken, dass es nur eine unzureichende Notfallrettung gibt, mit mangelhafter medizinischer Versorgung bei einem schweren Unfall.
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