Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
Autor: Lars Krause per e-mail vom 21.09.2005
Anfänglich war ich doch recht skeptisch ob ich als Einzelfahrer mir den Autoput geben sollte, habe mich aber doch nach reichlichem Lesens dieses Forums dafür entschieden. Insoweit gilt hier das Lob an alle Teilnehmer, da durch die Tipps die Fahrt doch recht entspannt war.
Los ging die Fahrt am Abend um 19.00 Uhr. Kurz vor Mitternacht nochmals Tanken in Villach und eine Pause von 3 Stunden. Der Grenzübertritt nach Slowenien war in 2 Minuten erledigt. Ohne Probleme ging es durch Slowenien nach Kroatien. Auch hier beim Grenzübertritt nur 5 Minuten Wartezeit. Gleiches gilt für die Grenze nach Serbien. Die Fahrt durch Kroatien war ohne jegliche Beanstandungen. In Serbien erste Polizeikontrolle ohne jedoch angehalten zu werden. Danach weitere 2 Kontrollen jeweils im Baustellenbereich. An der Grenze zu Serbien wurde erstmals die grüne Versicherungskarte gefordert. Beim Grenzübertritt nach Mazedonien die längste Wartezeit von 10 Minuten. Durch Mazedonien ohne Probleme und ohne Kontrolle. Gegen 17.30 Uhr an der Grenze zu Griechenland. Um 20.30 Uhr auf der Chalkidiki.
Die Mautstellen waren mit Ausnahme der Letzten in Mazedonien immer korrekt. Bei der besagten Mautstelle in Mazedonien wollte der Typ von mir 8 € abkassieren. Nach Rückfrage ob er sich da nicht verrechnet hat, waren es plötzlich nur noch 5 €. Gegeben habe ich ihm dann 3 € womit er dann auch zufrieden war. Tanken musste ich nach dem Tankstopp in Villach nur noch in Serbien. Hier war der Hinweis auf die OMV sehr hilfreich. Auch ich kann die Tankstation nur empfehlen.
Die Rückfahrt gestaltete sich genauso
unproblematisch. An einigen Mautstellen in Serbien kam es zu sehr
penetranten Bettelversuchen.
Es sei jedoch noch an dieser Stelle auf die
Videowagen der Polizei in Kroatien hingewiesen. Nachdem ich mich auf eine
durchschnittliche Überschreitung der Höchstgeschwindigkeit von 15 km/h
eingependelt habe, hatte ich das Glück, dass hier noch jemand deutlich
schneller unterwegs war. Genau als mich der Audi mit Böblinger Kennzeichen
überholte, folgte ihm ein weißer Chrysler der, nachdem er den Audi überholt
hatte, das Heckfensterrollo hochgehen ließ und die komplette Farbenpracht
an Blau- und Rotlicht anmachte um den Audi auf den Standstreifen zu bringen.
Sonst keine weiteren Vorkommnisse.
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