Autoput
Fahrbericht Slowenien - Kroatien - Serbien - Mazedonien - Griechenland und zurück

Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex - Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann wieder wie früher benutzt werden.

Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr.

Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann.

Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst erstellen mit dem Michelin Routenplaner

Autor: Thomas Zapf per e-mail vom 11.09.2005

Sonntag 31.07.2005 Nordbayern – Piräus

Abfahrt Sonntag 14 Uhr Bayreuth; Ankunft 18 Uhr Montag Piräus Hafen.
Fahrzeug: Wohnmobil mit Motorradanhänger (Hänger mit Tempo 100 Erlaubnis)
3 Fahrer, auf der Hinfahrt wurden nur wenige Pausen eingelegt (Frühstück)
Zusammenfassung: Völlig problemlose Fahrt auf Straßen, die besser sind als 1989, als wir das letzte Mal gefahren sind. Maut in Euro bezahlt (in Serbien aber teuer! Kat. 3 = Womo mit Hänger). Tanken in Kroatien und Serbien problemlos mit VISA. Keine Polizeikontrollen oder Schikanen (einmal angehalten von Polizei in Serbien, sie wollten sich aber nur die BMW auf dem Hänger anschauen). Grenzkontrollen und Mautstellen schnell und problemlos, grüne Karten wurden kontrolliert (auch vom Hänger und der BMW). Reisepass in Serbien nötig. Ingesamt sehr wenig Verkehr, meist fast leere Autobahnen (vor allem im Süden), es fahren fast nur deutsche Kennzeichen (= türkische oder griechische Familien auf Heimfahrt).

Rückfahrt Donnerstag 1. 9. und Freitag 2. 9. 05

Piräus ab 17 Uhr. Übernachtung an Grenze Griechenland gegen Mitternacht. Weiterfahrt 7 Uhr am Freitag.
Ankunft Deutschland (Passau) Mitternacht Freitag.
Ansonsten siehe oben: keine Schikane, kein Stau, nur das letzte Stück Straße nach Maribor nervt etwas (Autobahn ist im Bau). Ärgerlich sind wieder die hohen Mautgebühren in Serbien.

Fazit:

Wer mit dem Fahren kein Problem hat, kann wieder Autoput fahren. Wir fühlten uns jedenfalls nie bedroht oder gefährdet. Ob wir an den Mautstellen so ganz korrekt behandelt wurden (wir zahlten immer in Euro) weiß ich nicht, es können aber gesehen auf die gesamten Urlaubskosten keine entscheidenden Mehrkosten entstanden sein. Außerdem haben wir ja Urlaub und da rege ich mich schon lange nicht mehr über Kleinigkeiten auf!

PS: Fähren in Innergriechenland (Inseln) waren heuer extrem voll! Besser vorbestellen, wir mussten zwei Tage in Athen warten (aber auch hier gibt es schlechtere Orte, um zu warten. Wir waren zwei Tage auf einem sehr schönen C – Platz in Raffina)

Grüße Tommy

Zur Startseite Autoput

Zurück zur deutschen Anfangsseite

Zurück zur Anfangsseite

© IPS-Team

letzte Änderung: