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Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem
Michelin
Routenplaner |
Autor: Günter K. per e-mail vom 29.04.2006
20.09.2005
Habe jetzt fast ein Jahr gebraucht um mir Zeit zu nehmen und einen kurzen
Bericht zu verfassen.
Da ich schon öfters in Griechenland war, wollte ich einmal mit dem Auto
runter, um zu sehen was eigentlich dazwischen liegt. Außerdem wollte ich in
Griechenland nicht an einen Mietwagen gebunden sein und drei Wochen
Flexibilität auskosten.
So jetzt der Bericht !
Wir sind morgen um 5 Uhr, (28.08.2005 - Sonntag) von Wien aus gestartet.
Nach ca. einer Stunde fahrt waren wir schon in Ungarn. Gleich nach der
Grenze an der rechten Seite eine Vignette für 4 Tage (gibt's nur in den
Sommermonaten) für ca. € 6.- gekauft und weiter gings.
Die Fahrt durch Ungarn war eher unkompliziert, außer dass die Ungarn auf der
Autobahn Drängler sind und auch wir waren bei Gott nicht langsam unterwegs.
Insbesondere in Bezug auf die Geschwindigkeitsbeschränkungen.
Das letzte Stück in Ungarn war ein wenig anstrengend, denn ca. 100 km vor
Jugo fährt man auf einer Bundesstraße mit einigen Beschränkungen.
An dieser Grenze als auch an den anderen Grenzen ging alles problemlos. Nur
einmal ein Blick von einem Zöllner in den Kofferraum aber das auch beim nach
Hause fahren. (Einmal kurz reingeschaut und das war es schon wieder) Grüne
Versicherungskarte nicht vergessen !!
In Jugo geht's dann auf einer Schnellstraße weiter. Neu für mich: Beim
Überholen lenken die Überholten ihre Kfz. am Pannenstreifen um Dich vorbei
zu lassen. Hab ich dann natürlich selbst auch so gemacht. Aufpassen unter
jeder zweiten Brücke steht die Polizei und kontrolliert. Wenn man dies weiß,
sieht man sie aber schon von weitem.
In Jugo sind auf alle Fälle die BP-Tankstellen empfehlenswert. Diese sind
bewacht und man kann gut essen dort. Tankstellen sind sonst sehr rar. Nach
der Schnellstraße kommt dann irgendwann wieder Autobahn. Die Maut ist in
kurzen Abschnitten und in Euro zu bezahlen. Fremdwährung geht natürlich
auch, aber nur für die Maut Geld wechseln ?
Vor Mazedonien waren wieder 100 km Bundesstraße mit teilweise 60 km/h
Beschränkungen. Ist wieder nervend, denn sonst geht alles sehr zügig. Auch
an der Grenze zu Mazedonien keine 10 Minuten gewartet und weiter auf der
Autobahn. Schöne Strecke durch die Berge. Auch sonst kaum Verkehr, war ja
auch Sonntag und keine Lkw unterwegs.
Sonst war nichts aufregendes. Außer man möchte auf Chalkidiki (Sithonia)
dann sollte man immer den Schildern "Halkidiki" folgen und bei Thessaloniki
über die "Ring Road" fahren. Wir sind nämlich in die Stadt rein und haben
uns ein wenig verfahren.
Strecke: Wien - Ungarn 1 Std.
Ungarn - Jugo 4 Std.
Jugo - Mazedonien 6 Std.
Mazedonien - Griechenland 2 Std.
Nach Chalkidiki 2 Std. Pausen inklusive.
Bei der Rückfahrt aufpassen, die Grenze Griechenland/Mazedonien ist erst um
7 Uhr (Ortszeit - Griechenland) passierbar. Zumindest ist es im September
so. Wer sich die Zeit einteilen kann, dem kann ich empfehlen nur Sonntags zu
fahren. Bei der Heimfahrt unter der Woche können einige Lkw nerven.
Hoffe mein Bericht ist für alle die mit dem Auto runter wollen hilfreich.
Viel Spaß ………..Günter ………… Rasen bringt nix, macht nur müde.
Maut hab ich vergessen ! ca. insgesamt (außer Österreich) € 42.- für Pkw.
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