Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie Ihre Erfahrungen mit dem Autoput, sowohl positiv wie negativ, in möglichst ausführlicher Form an mich mailen würden, damit ich sie hier veröffentlichen kann. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem Michelin
Routenplaner |
Autor: Walter Leitner per e-mail vom 12.10.2005
Das ist ein Kurzbericht über die Hin- und Rückfahrt über den Autoput von
Salzburg nach Griechenland und zurück.
Hinfahrt am 17./18. Sept.2005 über Salzburg - Bad Ischl - Graz - Zagreb -
Autoput - Griechenland (1549km bis Parilia, Nähe Katerini - erste Nacht in
Griechenland, danach ca. 2500 km Rundreise).
Die Fahrt war (weil vermutlich Sa u. So) fast ohne jeden Verkehr und ohne
Wartezeiten (höchstens 3 Minuten). Die Strassen sind relativ gut, die Menschen
freundlich und hilfsbereit und bezüglich Sicherheit hatten wir Null
Bedenken.
Die Maut betrug für die gesamte Strecke (samt Gleinalmtunnel) ca 51 Euro (PKW
bis 5 Meter). Die Abrechnung mit Eurokleingeld klappte samt Belegen gut (sicher
kein Betrug!!).
Der einzige Zwischenfall war nach der serbisch-mazedonischen Grenze eine
Radarstrafe über 2000 maz.Dinar (ca 34 Euro), da half auch kein Handel
etc..(im Endeffekt selber Schuld).
Man braucht sich auch nicht auf die viel gelobten OMV Tankstellen
konzentrieren, denn bei JP usw. ist man genauso gut aufgehoben und teilweise
billiger.
Die Übernachtung in einem Motel ca. 80 km südlich von Belgrad war zwar kein
Luxus, aber sauber und freundlich.
Fahrzeit: SA 6:00 bis 18:00 mit Pausen, SO 7:00 bis 15:00 (im Hotel am Strand).
Rückfahrt am 30.9./1.10.2005 über die selbe Strecke (letzte Nacht wieder in
Griechenland in Parilia), Übernachtung in Serbien 9 km vor der kroatischen
Grenze im Motel HAN (38 Euro samt Frühstück und Garage!). Der Verkehr war
etwas stärker aber auch erträglich. Die Strassen sind Richtung Norden etwas
schlechter, aber erträglich, und es wird ja ständig gebaut. Zwischenfälle
gab es keine, nur freundliche Beamte und in Südserbien etwas mehr Polizei an
den Strassen, da ein hoher Politiker unterwegs war. Der einzige kurze Stau war
am Freitag um 17:00 in Belgrad (Berufsverkehr). Die Maut war exakt gleich.
Fazit: Da wir seit 1972 die Strecke nicht mehr gefahren sind, waren wir
neugierig, ob dies eine Möglichkeit ist, nach Griechenland zu gelangen - und
wir waren angenehm überrascht!
(Jederzeit eine Wiederholung möglich!)
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