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Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem
Michelin
Routenplaner |
Autor: Johann Knabl. per e-mail vom 06.09.2006
04.09.2006
Hallo,
Ich bin am Freitag, den 18.08. um 5.00 Uhr in Ingolstadt weggefahren und
habe zum ersten Mal den so genannten Autoput benutzt. Die Strecke ging über
Ingolstadt - Regensburg - Passau - Linz - Wien - Budapest - Szeged - Novi
Sad - Belgrad - Nis - Skopje - Thessaloniki - Kavala. Mit Fahrerwechsel
vergingen rund 26 Stunden bis zur Ankunft zirka 7:00 Uhr morgens am Samstag
. Die Rückfahrt war am Montag, den 04.09. auf der selben Strecke.
Meine Erfahrungen sind äußerst positiv. Bis 2006 im Frühjahr bin ich
nur mit der Fähre über Ancona (I) - Igomenitsa (GR) gefahren, teilweise mit
Hänger, 2-3 mal pro Jahr. Die finanzielle Ersparnis liegt für mich bei
mindestens 50 %. An den Grenzübergängen wurde zügig abgefertigt, keine
Wartezeit von mehr als 10 Minuten, keinerlei Durchsuchungen. Gewarnt durch
Erfahrungsberichte anderer habe ich mich penibel an die
Geschwindigkeitsbeschränkungen gehalten (Tempomat + 5 km/h) und wurde weder
aufgehalten noch kontrolliert. Einziger Negativpunkt: Die Umrechnungspraxis
in Euro sowohl in Ungarn, als auch in Serbien und Makedonien. Zuhause
nachgerechnet habe ich festgestellt, dass die Preise in Euro umgerechnet
jeweils um ca. 10 % erhöht verlangt wurden, vor allem beim Tanken. Wir haben
daher unsere Straßenbenützungsquittungen von Serbien und Makedonien
gesammelt und werden beim nächsten mal die Straßenbenützungsgebühr und 1 x
Tanken in Serbien in Landeswährung tauschen und bezahlen. Die
unfreundlichsten Grenzbeamten waren eigentlich nur in Ungarn, jedoch ohne
Konsequenzen.
Wir werden die gleiche Strecke im Mai 2007 wieder fahren.
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