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Autoput
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Die Touristenzahlen in Griechenland sind kräftig zurückgegangen. Ein
erheblicher Grund ist die Unterbrechung der Landverbindung zwischen
Österreich und Griechenland, dem so genannten Autoput durch Ex -
Jugoslawien, gewesen. Ja, Sie lesen richtig - gewesen. Der Autoput kann
wieder wie früher benutzt werden.Allerdings gibt es leider genau wie früher Probleme mit Staus, korrupten Polizisten, bummeligen Grenzbeamten, katastrophalen Straßenabschnitten und vieles mehr. Übrigens die nebenstehende Karte können Sie sich auch selbst
erstellen mit dem
Michelin
Routenplaner |
Autor: Günter Krebes per e-mail vom 22.09.2006
20.09.2006
Hallo !
Wie auch letztes Jahr haben wir uns heuer entschlossen von Wien aus nach
Chalkidiki mit dem Auto zu fahren, denn der Preisunterschied ist doch
merklich und die Flexibilität im Urlaubsort ist auch nicht zu vergessen.
Wie auch letztes Jahr sind wir wieder Sonntags um 05.00 Uhr von Wien aus
gestartet. Nach ca. 50 Minuten waren wir schon in Ungarn. Sehr zu unserer
Überraschung ist die Autobahn durch Ungarn zur Gänze fertig. Daher waren wir
auch schon recht flott in Jugo (war ja auch Sonntag morgens).
In Jugoslawien kommt wieder eine Schnellstraße (für ca. 180 km). Aufpassen,
wie auch letztes Jahr steht unter den Brücken die Polizei. Für eine Pause
können wir die OMV Tankstellen (hab beim letzten Bericht fälschlich PB
geschrieben) empfehlen. Saubere Toiletten, schnelle Bedienung und gutes
Essen.
Nach den 180 km geht es dann auf einer Autobahn weiter. Die Mautpreise sind
doch ganz schön …….. hoch. Wenn man in Euro bezahlt, zahlt man gut 20 %
mehr. Nächstes Jahr werd ich für die Maut zumindest für Jugo Geld wechseln,
denn ich sehe den Deppenaufschlag nicht ein.
Auf der Autobahn haben wir heuer, wie auch letztes Jahr keine Polizei
gesehen (War in Ungarn und Makedonien genau so).
Ca. 100 km vor Makedonien ist dann wieder eine anstrengende Bundesstraße.
Dort hab ich bei einer "JP" Jugopetrol getankt. Bei der
Kreditkartenabrechnung hab ich dann festgestellt, dass ich für 41 Liter
Benzin, 60 Euro bezahlt hab. Es heißt also aufpassen, den Preis an der
Zapfsäule merken (am besten zu zweit) und genau vergleichen. Oder noch
besser woanders Tanken (Richtung Griechenland gib es an der Strecke 3 OMV -
am Nachhauseweg 2). Tank nicht leer fahren, stellenweise - auch in Ungarn-
sind die Tankstellen rar.
In Makedonien angekommen, geht es dann fast die ganze Strecke auf der
Autobahn weiter. Ruck Zuck waren wir dann schon in Griechenland, denn durch
Makedonien sind es nur 180 km.
Zusammengefasst haben wir 14,5 Std. nach Chalkidiki gebraucht, obwohl wir
1,5 Std. Pause gemacht hatten.
Maut inkl. der Vignette (vier Tage) für Ungarn ca. 45 Euro.
Grüne Versicherungskarte nicht vergessen!
Wichtig: Die Grenze Makedonien - Griechenland hat nicht durchgehend offen.
Beim Nachhauseweg machen die erst um 07.00 Uhr (griechische Zeit) auf.
Grenzwartezeiten allgemein: Um die 10 Minuten.
Für mich heißt das in Zukunft: "Man kann problemlos durch Jugo fahren -
Aber nur durch"
Liebe Grüße …… Günter aus Wien.
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